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  • 1. Der Besserwisser: Er kommt hauptsächlich deshalb ins Coaching, um dem Coach dessen Unzulänglichkeit zu beweisen. Keine Frage, die er sich nicht schon selbst gestellt hat und keine Hypothese, die er nicht widerlegen könnte. Empfehlung: konfrontieren – das hebt die Kompetenz des Coachs schlagartig!

 

 

  • 2. Der Pokerface-Typ: Er hat kein echtes Anliegen, das Gespräch dreht sich im Kreis, da er sich stets bedeckt zeigt. Er ist es nicht gewöhnt, über das zu reden, was ihn innerlich beschäftigt. Empfehlung: wertschätzend ermuntern – das lädt ihn ein, diese Hürde zu überwinden.

 

 

  • 3. Der Brave: Alles, was der Coach sagt, ist toll, was er auch ständig versichert. Er will es perfekt machen – Skepsis ist angebracht. Empfehlung: diesen Eindruck in gebührender Form ansprechen – es geht ja nicht darum, als Coachée perfekt zu sein, sondern eine Beziehung auf Augenhöhe zu schaffen, bei der der Coachée Experte ist für den Inhalt und der Coach Experte für den Prozess.

 

 

  • 4. Der Zwangsverpflichtete: Er kommt, weil der Chef meint, das Coaching sei notwendig. Wenn es nicht gelingt, ein eigenes Anliegen zu definieren, wird das Coaching wenig bringen. Empfehlung: ihm klar vermitteln, dass das Coaching nur dann Vorteile bringt, wenn er ein für ihn motivierendes Anliegen hat.

 

 

  • 5. Der Ziellose: Er weiß in der Regel, was er nicht will und wer oder was sich ändern soll – ein eigenes zielorientiertes Anliegen fehlt jedoch. Empfehlung: viel Energie in die Zielarbeit investieren, Mut zur Methodenvielfalt.

 

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